Torstens Blog

Hier bloggt Torsten Frank aus Wilhelmshaven

Flop der Woche: Krimidinner im Peppers

Krimidinner ohne Krimi und Dinner: Im Peppers

Krimidinner ohne Krimi und Dinner: Im Peppers

Krimidinner – Die Landesbühne lädt zu einem Spektakel der besonderen Art in die Diskothek Peppers: Das Stück “Ausverkauft” von Frank Fuhrmann spielt auf einer Betriebsfeier der Firma “Ohlsen”. Die Gäste werden am Eingang bereits ihren Plätzen zugewiesen, denn die Tische repräsentieren Abteilungen der Firma. Schauspieler sind im Saal und an den Tischen verstreut platziert. Mit dieser Grundvoraussetzung spricht der Abend interessant und spannend zu werden.

Soweit die Theorie. Der Auftakt gelingt noch: Die Betriebsfeier startet, die Gäste werden aktiv mit eingebunden – man fühlt sich fast wie auf einer richtigen Betriebsfeier. Mit dem Essen beginnt allerdings der Niedergang des Abends. Das “Vorspeisenbuffett” erweist sich als Kürbissuppe mit Salatteller. Der Salat, der streckenweise sogar frischen Blattsalat beinhaltet, ist eine lieblose Aufhäufung von Gemüsekomponenten. Der Parmesan-Käse als “Topping” versucht, das unter ihm liegende Dilemma zu verdecken, schafft es aber nicht. “Aber was nicht ist, kann ja noch werden”, denkt man als positiv eingestellter Mensch. Vorsichthalber bestelle ich mir einen zweiten Weißwein, wohl auch aus Misstrauen mir selbst gegenüber.

Es folgen diverse Show-Einlagen, die es zunächst noch schaffen, das Betriebsfeiergefühl aufrecht zu erhalten. Dann: Der Hauptgang!

Man könnte ihn mit einem Wort beschreiben: Fett.

Im Fett geschwenkte Kartoffeln, dazu in einer fettigen Pampe gebadetes Gemüse und als krönender Abschluss einen fettigen Braten. Alternativessen für Vegetarier: Fehlanzeige. Gut, der Hunger treibt es rein, aber die Stimmung sinkt hierbei auf einen neuen Tiefpunkt.

Währenddessen läuft das Stück weiter – ein Hydrologe würde sagen: Es plätschert dahin. Das schlechte Essen wird zum Gesprächsthema, die Aufmerksamkeit entfernt sich langsam von der Schauspielerei. Die ersten Gäste fragen sich, ob man nicht lieber gehen sollte. Aber: Es soll ja noch etwas Spannendes passieren! Also: Abwarten. Die gefühlte Länge des Stückes wird abrupt durch Geschrei aus verschiedenen Ecken unterbrochen: Tatsächlich spitzt sich die Handlung jetzt zu! Und dann: Ein Mordversuch. Schlussrede. Ende. Applaus.

Die Schauspieler haben ihr bestes gegeben. Gegen das kulinarische Desaster und den etwas ungünstigen Flow im Drehbuch können sie wenig ausrichten. Einzig die Lokation war für den Background der Geschichte richtig gewählt. 50 Euro für diesen Abend waren eindeutig schlecht angelegt. Jeder Theaterbesuch mit Essengehen ist etwa gleich teuer, bietet aber deutlich mehr. Zumal in den 50 Euro die Getränke nicht enthalten waren.

Verbucht unter der Kategorie: Lehrgeld.

Der böse Automat

Eine gute Idee: Die Stadtverwaltung Wilhelmshaven stellte im November 2013 einen Fotoautomaten im Bürgeramt auf, mit dem Bürger ein Passbild direkt vor Ort machen können. 1500 Bürger sollen diesen Service schon in Anspruch genommen haben. Dabei wird das Passbild nur für den Zweck vor Ort benutzt und dem “Kunden” nicht ausgehändigt. Doch dieser Automat wird nun zum Zankapfel: Örtlich ansässige Fotografen reklamieren seit der Aufstellung Einnahmeverluste für sich, nein mehr noch: Der böse Automat bedrohe die Existenz der Fotostudios.
Wenn man die Situation einmal realistisch betrachtet, so hat der Automat laut Aussage der Stadt bisher ca. 1500 Bürger abgelichtet. Nehmen wir diese Zahl als Basis und multiplizieren sie mit einem Wert von sagen wir 25,- Euro, den der Bürger sonst bei einem Fotostudio für mehrere Passbilder bezahlt hätte (Schätzwert, Quelle). Macht Einnahmeverluste von 37.500 Euro für alle Fotografen über das gesamte Stadtgebiet. Google listet bei der Suche nach “Fotograf Wilhelmshaven” sieben Treffer auf – das bedeutet: für jedes Fotostudio entstehen durch den Fotoautomaten der Stadt Verluste von durchschnittlich 5.357,14 Euro pro Jahr. Das ist natürlich sehr einfach gerechnet und sicher hat jedes Fotostudio auch unterschiedliche Schwerpunkte. Aber der Wert ist deutlich niedriger, als im WZ-Artikel reklamiert (1000-3000 Euro pro Monat).

“Ausweis-Automaten nähmen den Fotografen das Kerngeschäft weg.” (WZ-Artikel)

Leider sind Ausweis-Automaten auf dem Vormarsch. Schon Anfang 2000 wurde mein Passbild auf der Mitgliederkarte des Fitness-Studios per Webcam aufgenommen. Selbst bei der Gesundheitskarte hat mir meine Krankenkasse angeboten, eine JPG-Datei hochzuladen. Der Trend wird nicht aufzuhalten sein. Die Strategie, Passbild-Fotografie als Kerngeschäft zu betreiben, dürfte also mittelfristig in den Ruin führen. Ich behaupte, die Fotografen können sogar noch froh sein, dass die Stadt 6 Euro für die Dienstleistung in Rechnung stellt.
Der Bedarf an Passbildern wird auch deshalb langfristig abnehmen, weil immer mehr Kameras in die Haushalte Einzug erhalten. Mal eben ein Bild von sich machen, im Drogeriemarkt professionell ausdrucken – das kostet heute nichts mehr. Das Passbild als Geschenk für Verwandte hat ausgedient. Das Bild der Partnerin in der Geldbörse stammt heute aus der eigenen Spiegelreflexkamera.

Diesen Trends müssen sich auch hiesige Fotografen stellen. Mein Vorschlag: Warum gibt es denn keine Angebote wie “Professionelle Fotos für soziale Netzwerke”? Neue Techniken erzeugen manchmal auch neue Bedarfe…

Nachlese: LichterMeer 2014 in Wilhelmshaven

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Selten gab es in Wilhelmshaven eine Veranstaltung, die mit so wenigen Mitteln soviel Wirkung erzielt hat wie das “LichterMeer 2014” am Südstrand. Ein paar Lichtelemente gut positioniert, dazu genau die richtige Musik und natürlich das bestellte sensationelle Wetter waren die drei Säulen dieses gelungenen Events. Zum ersten Mal war die Südstrandpromenade das, was sie eigentlich schon lange sein sollte: Eine Promenade, die mit Leben gefüllt ist. Viele Touristen und Wilhelmshavener nutzten die Gelegenheit, schön Stunden an der Wilhelmshavener Schokoladenseite zu genießen. Einen wichtigen Teil dazu beigetragen haben freilich auch die Gastronomen, deren Angebote zum Verweilen einluden. Rundherum eine gelungene Veranstaltung, die unbedingt nächstes Jahr wiederholt werden muss!


LichterMeer 2014 Wilhelmshaven

LichterMeer 2014 Wilhelmshaven


LichterMeer 2014 Wilhelmshaven


LichterMeer 2014 Wilhelmshaven


LichterMeer 2014 Wilhelmshaven

LichterMeer 2014 Wilhelmshaven


LichterMeer 2014 Wilhelmshaven

LichterMeer 2014 Wilhelmshaven

Mein 30-Tage-Test von Amazon Instant Video

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[Es folgt ein bezahlter Blogpost – Bitte Hinweis am Ende des Artikels beachten] Videostreaming ist ein neuer Markt im Internet, der sich derzeit durch viele Konkurrenten belebt wird. Amazon schickt einen eigenen Streamingdienst ins Rennen. Die Namensgebung für diesen Dienst sorgt zunächst für Verwirrung: Da ist manchmal von “Amazon Instant Video” die Rede, dann findet man aber auch die Bezeichnung “Amazon Prime Mitgliedschaft inkl. Prime Instant Video“.

Zur Entwirrung:
Amazon Prime ist ein kostenpflichtiger Dienst (derzeit 49 €/Jahr), der u. a. für schnelle Lieferung von Amazonpaketen steht. In diesem Dienst enthalten ist “Prime Instant Video“, sprich: der Streamingdienst.

thumb_1510__originalTesten kann man Amazon Prime kostenlos für 30 Tage. Wer Amazon Prime nach dem Test weiterhin (kostenpflichtig) nutzen möchte, muss nichts weiter tun. Wer den Test beenden will, muss sich selbst aktiv abmelden – wie das funktioniert, steht hier.

Beschreibung: Amazon Instant Video
Amazon Instant Video ist ein Streamingdienst, auf dem es aktuelle Serien und Filme zu sehen gibt. Über den Preis habe ich oben schon etwas gesagt. Die Anmeldung ist sehr simpel über diesen Link möglich. Natürlich laufen die Videos auf einem Windows Desktop (ich habe es getestet mit Windows 8, 64 Bit und dem aktuellen Internet Explorer) ohne Probleme. Unterstützt werden jedoch noch mehr Endgeräte:

  • Mac
  • Kindle Fire
  • iPad/iPad Mini
  • iPhone/iPod Touch
  • Playstation (PS3 & PS4)
  • Xbox 360 & Xbox One
  • Wii
  • WiiU
  • Sony
  • Samsung
  • LG

Details zur Gerätekompatibilität offenbart eine Hilfeseite von Amazon.de hier.

Inhaltlich ist Amazon Instant Video gar nicht so schlecht aufgestellt: Serien-Highlights wie “How I met your mother” (Staffeln 1-8), “Big Bang Theory” (Staffel 1-6), Californication (Staffel 1-6) – ok, die sechste Staffel läuft auch am Donnerstag auf RTL2 … das sind schon Titel, die bekannt und gefragt sind. “Breaking Bed” und “Dexter” sind auch mit dabei. Angekündigt hat Amazon neue Titel wie “Scandal Staffel 3″, “Django Unchained”, “Weeds Staffel 8″ oder die “Tribute von Panem” (Teil 1+2).

Ich werde mir den Dienst einmal genauer ansehen und schauen, ob sich das Angebot lohnt. Mehr dazu in diesem Blogpost als Update – demnächst.


Update: Ergebnis meines Tests


Gleich vorne weg, um nicht unfair zu sein: Ich habe einen großen Fehler gemacht. Ich habe gedacht – und zwar das Falsche. Ich habe gedacht, wer Android Telefone unterstützt, unterstützt auch Android Tablets. So groß kann der Unterschied da wohl nicht so sein. Habe ich gedacht. Nicht denken, schenken – sagte einmal Helge Schneider und das nicht ohne Grund.

Für meinen Test besorgte ich mir eigens ein Samsung Galaxy Tab 4 mit einem HDMI-Funkempfänger für meinen Fernseher. Die Idee war, das gestreamte Video über die im Tablet eingebaute Bildschirmduplizierung auf das TV-Gerät zu bringen. In der Theorie funktioniert das, in der Praxis scheitert es vor allem daran, dass Amazon Prime Instant Video derzeit keine Android Tablets unterstützt!
Das steht natürlich auf der Kompatibilitätsseite (Link oben). Aber wer kommt denn bitte auf den Gedanken, dass zwar Android Telefone unterstützt werden, Tablets aber nicht?

Was auf dem PC so simple funktioniert, scheitert an kuriosen Details. Schade. Der Preis ist aus meiner Sicht sehr fair. Für einen Einsatz am Fernseher kaufe ich mir allerdings jetzt nicht noch ein zusätzliches Notebook.

Hinweis zur Trennung von redaktionellem Inhalt und Werbung:
Amazon bezahlt mich für das Verfassen dieses Artikels. Den Inhalt habe ich selbst bestimmt ohne Einflussnahme durch Amazon. Die Links auf das Angebot “Amazon Instant Videos” sind Partnerlinks, d. h. ich erhalte eine Provision, wenn Sie Amazon Prime über diese Links bestellen.

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To whom it may concern…


Hallo, mein Name ist Torsten Frank und dies ist mein Blog. Ich schreibe hier über die alltäglichen Dinge, die einfach schriftlich fixiert werden müssen, damit in meiner Gedankenwelt Platz für neue Ideen ist.
Viel Spaß beim Lesen. Konstruktive Anmerkungen sind immer erwünscht, SEO-Kommentare werden gelöscht.
Anfragen nach Produktrezensionen sind willkommen. :)

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