Vor kurzem hatte ich darüber berichtet, wie ich telefonisch an der E wie einfach-Hotline gescheitert war. Die Vokal-Firma hat mir nun per Post mitgeteilt, dass sie sich für die lange Bearbeitungsdauer entschuldigen möchte (warum diese Entschuldigung nicht per E-Mail gekommen ist und damit wesentlich schneller bei mir gewesen wäre, bleibt schleierhaft).
Nun zum Kern des Schreibens: Meine Frage nach einen ungefähren Zwischenabrechnung, um zu sehen, wo ich kostenmäßig stehe. Dies soll ganze 20 Euro kosten. Hallo, gehts noch? Dafür, dass ich dem E eine fünfstellige Zahl mitteile, die von einem Mitarbeiter in einen PC eingegeben wird, der (wahrscheinlich) auf Knopfdruck einen Kostenstand ausspuckt, soll ich 20 Euro bezahlen?
Schlauerweise hatte ich bei Vertragswechsel den Zählerstand aufgeschrieben und konnte nun auf diese Weise selbst meinen bisherigen Gasverbrauch rekonstruieren.
Es sind nur Haftnotizen:
EepyBird’s Sticky Note experiment from Eepybird on Vimeo.
(via: Stefan Niggemeier)
Als Kunde eines Gasanbieters, den ich hier nicht näher benennen will, kam ich letzte Woche auf die Idee, mir einen Kostenvoranschlag für das letzte Geschäftsjahr geben zu lassen. Schließlich war der Winter kalt, die Heizperiode lang und das Gas auch nicht gerade billig.
Ich wandte mich meinem Anliegen an die Hotline von E-wie einfach nicht zuständig – die Telefonnummer, die mir beim meinem Vertragsabschluß seinerzeit mitgeteilt wurde. Dass sich dabei nur um die Neukundenhotline handelte, war so erst einmal nicht erkennbar.
Eine freundliche Stimme am Telefon informierte mich deshalb auch darüber, dass ich eine andere Nummer zu wählen hätte, sie wäre nur für Neukunden zuständig. Bestandskunden müssten eine kostenpflichtige 0180-Nummer wählen (Handy-only-Telefonierer wissen, dass dies schnell zu einer kostenmäßigen Überraschung heranwachsen kann). Nunja, die 0800-Neukunden-Hotline wird auch auf der Internetseite unter Kontakt erwähnt. Schade, dass sie nicht für Kunden gilt…
Netterweise übermittelte die Telefondame mir außerdem eine E-Mailadresse, an die ich mein Anliegen senden könnte. Aus Zeitgründen (es war schon spät am Abend und die Kundenhotline natürlich schon im Feierabend) wählte ich den E-Mail-Weg. Am Donnerstag versandt, verschwand meine E-Mail im digitalen Nirvana von E-wie-E-Mails-lesen-wir-nicht. Seitdem hat sich von E-wie-einfach-nicht-da niemand gemeldet.
Hallo! Kunde droht mit Auftrag! Vertragsverlängerung *wink*
E-wie einfach nicht gewollt?