So, ich habe heute mein erstes Brot gebacken – und ich habe wohl auch gebacken bekommen…
So sieht das gute Stück aus:

Körnerbrot aus dem eigenen Backofen
Das Rezept habe ich mir in wesentlichen Teilen hier geklaut, wobei ich im Rezept einige Fehler gefunden habe. Deswegen hier einmal mein Ablauf zum Backen des Brotes:
Man nehme 250g Roggenvollkornmehl, 207g Wasser und 12,5g aktiven Roggensauerteig, erstelle daraus einen Teig und lassen das ganze über Nacht bei Zimmertemperatur stehen (laut Rezeptvorgabe sollen es 14-16 Stunden sein).
Am nächsten Tag gebe man 90g Leinsamen, 90g Roggenschrot, 22g Salz und 75g Sonnenblumenkerne dazu und vermische alles in einer hitzefesten Schüssel. In diese Schüssel kommen nun 412g kochendes Wasser. Alles nochmals gut umrühren, mit einer Klarsichtfolien bedecken und bei Zimmertemperatur stehen lassen.
Nun gebe man 720g Weizenmehl, 370g Wasser, 18g Frischhefe, 15g Honig (ich habe ca. 1 EL benutzt) in eine Schüssel und verrühre das ganze etwa 5 Minuten. Der andere Teig kommt nun hinzu. Gut umrühren, abdecken und ca. 1 Stunde ruhen lassen.
Der Teig sollte für ca. 3 Laibe genügen. Ich habe eine Kuchenkastenform benutzt, um etwaige optische Verunstaltungen von vorne herein auszuschließen. ![]()
Die Laibe/die Kastenformen nochmals 60 Minuten bei 26,6 °C (lt. Rezept, ich habs bei Zimmertemperatur belassen) gehen lassen.
Gebacken wird das Brot bei 240°C für 15 Minuten, danach gehts ca. 50 Minuten mit 220°C weiter (laut Rezept nur 30-40 Minuten, wer wie ich eine Kastenform benutzt, sollte aber mit einer längeren Backzeit rechnen).
Und fertig ist das Brot. Kritikpunkt: Geschmacklich ist das Brot nicht der Bringer. Ich werde wohl weiterhin mein Lieblingsbrot beim Bäcker kaufen…
Um mich sportlich ein wenig fit zu halten, jogge ich gelegentlich etwas. Bei Zeiten macht es mir auch Spaß, mich bei Laufveranstaltungen anzumelden, um ein Ziel für mich selbst zu setzen.
Ein solches Ziel ist z. B. der alljährlich in Wilhelmshaven stattfindende Gorch-Fock-Marathon. Als ziemlich untrainierter Läufer versuche ich aber höchstens auf der 10km Laufstrecke. ![]()
Was mich bei dieser (übrigens sehr gut organisierten) Veranstaltung allerdings stört, ist die Datensammelwut der Veranstalter. So heißt es im Kleingedruckten der Ausschreibung (die Schriftgröße ist mittels FONT-Tag auf Größe 1 gesetzt):
Außerdem erklärt sich der Teilnehmer damit einverstanden mit der Weitergabe seiner Daten zum Zwecke der Zusendung von Fotos, Ergebnissen und Informationen, die von einer vom Veranstalter beauftragten Firma oder Sponsor produziert werden.
(Hervorhebung von mir)
Im letzten Jahr habe ich diesen Passus doch glatt überlesen und war etwas verwundert, dass ich kurz nach dem Lauf gleich die erste Werbung einer örtlichen Lokalzeitung im Briefkasten hatte. Um mehr über die Sache zu erfahren, habe ich mich mit einem T5F an die Veranstalter gewandt.
Diese reagierten, wie soll ich das höflich formulieren,… irritiert über mein Anliegen. Das Schreiben schließt mit dem Satz:
Da wir das Einverständnis der Bestimmungen auch für 2009 voraussetzen, bitten wir ggf. einen Start für das kommende Jahr zu überdenken.
Ich finde es sehr schade, dass eine schöne Veranstaltung wie der Gorch-Fock-Marathon einen solchen negativen Beigeschmack erhalten muss. Ist es wirklich notwendig, die personenbezogenen Daten der Teilnehmer an Dritte zu übermitteln? Könnte man nicht auf diese zusätzliche Einnahme verzichten und stattdessen das Startgeld erhöhen (ich wäre zur Zahlung eines höheren Startgeldes bereit)?
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Diese Frage stellt man sich spätestens dann, wenn der Urlaub vorbei ist und man seine gesammelten Digitalbilder in eine vernünftige Form bringen will. Mittlerweile gibt es so viele Anbieter in Sachen Photobücher auf dem Markt, dass man schnell den Überblick verlieren kann. Abhilfe will mein neues Projekt zum Thema Photobuch bringen: www.photobuecher.info informiert über Anbieter, Software und Rabattaktionen. Wer also die Bilder seines letzten Urlaubs nun endlich in eine Buchform bringen möchte, sollte hier einmal vorbeischauen.