Archive for October, 2009

postheadericon Wolfgang Schäuble wird Finanzminister!

postheadericon Kündigung und Verhältnismäßigkeit

Blick auf den Sonnenaufgang an der Jugendherberge Alfsee

Blick auf den Sonnenaufgang an der Jugendherberge Alfsee

In den letzten Tagen und Wochen tauchen in der Presse immer neue Fälle auf, bei denen Angestellten wegen Diebstahls gekündigt wird. Diebstahl ist Diebstahl und bricht das Vertrauchen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Soweit die moralische Theorie.
Blickt man auf die Beute, so wird schnell deutlich: ob nun ein Pfandbon im Werte von ein paar Euros oder eine Bulette mit zwei Brötchenhälften – hier geht es nicht um große Summen. Hier geht es einfach nur darum, unliebsame Mitarbeiter unter dem Vorwand des Vertrauensverlustes aus dem Betrieb werfen.
Diebstahl ist wahrlich kein Kavaliersdelikt – aber in diesem Umfange auch kein Grund, Mitarbeiter zu feuern. Ein ökonomisch denkender Arbeitgeber wird sich überlegen: Wie lange habe ich jetzt Zeit und Geld in die Ausbildung dieses Mitarbeiters gesteckt? Ist es für mich rentabel, diesen Mitarbeiter rauszuwerfen?

In den meisten Fällen wird diese Frage wahrscheinlich mit “nein” zu beantworten sein. Kommt es trotzdem zur Kündigung, so erweckt dies den Anschein, dass der Arbeitgeber nur auf der Suche nach einem Kündigungsgrund war.

Gerade am Wochenende hatte ich dieses Thema zusammen mit einigen Jusos auf einem Seminar am Alfsee aufgearbeitet, und schon schreibt jetzt die mir eigentlich als konservative Zeitung bekannte FAZ in eine ähnliche Richtung:

Von Maultaschen und Frikadellen – In der Kündigungsfalle

postheadericon Sicherheitsabstand bei der Wii

Im schön nach vorne und hinten, nach rechts und links Platz lassen, sonst passiert beim Wii spielen folgendes:

postheadericon iPhone lenkt Pkw

postheadericon Sag mir, wo die Wähler sind, wo sind sie geblieben?

Geht es mit der Demokratie bergab? Wenn ich auf die Wahlbeteiligungen bei der Bundestagswahl 2009 in Wilhelmshaven schaue, meine ich: ja!
Immer weniger Menschen gehen wählen, nutzen ihr demokratisches Recht zur Stimmabgabe. Fakt ist: In einige Wahlbezirken in WHV hat nur eine Minderheit abgestimmt. Beispiele gefällig???

Wahlbezirk Nichtwähler in %
Innenstadt Südost 45,82
Innenstadt Südwest 55,46
Innenstadt West 54,55
Bant Ost 62,54

Ich finde diese Zahlen doch ziemlich erschreckend. Welche Gründe gibt es eurer Meinung nach, nicht zu einer Wahl zu gehen? Schreibt mir bitte in den Kommentaren etwas dazu!

postheadericon Bewegungsmotivation

Wie bringt man Menschen dazu, statt einer Rolltreppe eine normale Treppe zu benutzen und sich dadurch mehr zu bewegen? Die Lösung:

(via basicthinking)

postheadericon 100 greatest hits on Youtube in 4 minutes

Wer nicht die Zeit, jedes virale Video bei Youtube in voller Länge angucken zu können, kann diesen Zusammenschnitt konsumieren:

postheadericon Kurz verlinkt: Kuriose Tierwelt

Die 15 kuriosesten Tiere der Welt

postheadericon Das SPD-Dilemma

Bei der SPD geht es derzeit drunter und drüber. Ob nun bei der Bundes-SPD oder im kommunalen Bereich wie bei der Wilhelmshavener SPD: Die Partei hat ihr Fundament noch nicht wiedergefunden. In Wilhelmshaven kommt eine besondere Situation dazu: nicht nur die “Linke” greift gnadenlos die Wählerschaft der SPD ab, eine weitere Partei profitiert ebenfalls von den internen Querelen: Die BASU. Die Abkürzung dieser Partei steht für Bürger, Arbeit, Soziales und Umwelt. Sind das nicht alles Themen, die auch die SPD besetzen will/sollte?

Die kommende Kommunalwahl wird zeigen, ob die SPD sich erfolgreich konsolidiert hat. Messen wird man dies neben dem Abschneiden der Parteien SPD, Die Linke und Basu auch am Anteil der Nichtwähler. Wilhelmshaven wird immer mehr eine Stadt der Nichtwähler. Als Wahlhelfer in der Wahlzentrale erschreckt es mich bei jeder Wahl, wie wenig Bürger bereit sind, ihr demokratisches Recht auszuüben.

Stadtverwaltung und Parteien müssen gemeinsam gegen diese Tendenz ankämpfen. Dazu muss man sich die Frage stellen: Warum wählen die Menschen eigentlich nicht? Vordergründig wird immer behauptet, die “machen ja eh, was sie wollen” etc. Ist es vielleicht aber auch ein bisschen Unmut, sonntags seine Wohnung zu verlassen und ins Wahllokal zu gehen? Ist diese demokratische Tradition in Zeiten von totaler Vernetzung über Internet, Handy und WLAN nicht mehr “en vogue”?
Warum nicht einmal testweise in dem Wahlbezirk mit der geringsten Wahlbeteiligung ein Fest rund um das Wahllokal organisieren? Mit dabei: Stände der Parteien, Informationen durch die Stadtverwaltung zur Wahl, vielleicht ein Flohmarkt (organisiert durch die WTF), Bäcker-Stände (Brötchen und Kuchen). Sind die Bürger erst einmal auf den Beinen und in der Nähe des Wahllokals, kann man vielleicht die Wahlbereitschaft zumindest etwas steigern.

Oder wie wäre es mit einer Initiative der Wilhelmshavener Kaufmannschaft: Jeder Wähler erhält ein Gutscheinbuch mit den verschiedensten Rabatten – die aber nur am Wahlsonntag eingelöst werden können. Die Stadtverwaltung genehmigt als Unterstützung dazu einen verkaufsoffenen Sonntag.

Alle ziehen an einem Strang. Und sogar auf der gleichen Seite. Einen Versuch wäre es wert.

postheadericon Dumme Antworten

Besonders dumme Antworten beim Familienduell: