Archive for December, 2009

postheadericon Das Benfordsche Gesetz

Heute habe ich beim Recherchieren im Internet mal wieder etwas Neues gelernt: das Benfordsche Gesetz. Es handelt sich dabei um eine vom Physiker Frank Benford wiederentdeckte Gesetzmäßigkeit von Ziffernstrukturen bei empirischen Daten.
Oder einfacher:
Für die führende Ziffer von Zahlen einer Erhebung gibt es folgende Wahrscheinlichkeiten:

Ziffer Wahrscheinlichkeit
1 30,1 %
2 17,6 %
3 12,5 %
4 9,7 %
5 7,9 %
6 6,7 %
7 5,8 %
8 5,1 %
9 4,6 %

Diesem Benfordschen Gesetz folgen allerdings nicht alle Zahlenreihen. So sind etwa Preise im Supermarkt “frisiert”, damit sie niedriger aussehen.

Was kann man nun mit diesem Wissen anfangen?
Zum Beispiel Wirtschaftskriminelle jagen. Steuer- und Finanzfahnder nutzen diese Regelmäßigkeit, um Prüfungen in Firmen durchzuführen. Damit soll laut Wikipedia sogar das “kreative” Rechnungswesen bei Enron und Worldcom aufgedeckt worden sein.
In der Forschung wird das befordsche Gesetz dazu verwendet, Datenfälschungen aufzudecken.

Wer diese Gesetzmäßigkeit nun selbst einmal ausprobieren möchte, etwa mit Zahlen aus seinem Kontoauszug, der kann das kostenlose Freeware-Tool Audit Commander herunterladen und Excel-Tabellen oder Textdateien automatisch analysieren lassen.

Ganz interessant, was mit Mathematik alles möglich ist.

postheadericon Frosty der Schneemann

So, seit gestern ist in Wilhelmshaven der Winter ausgebrochen. Grund genug, auch einmal wieder das Kind in mir ausbrechen zu lassen. ;-) Zusammen mit einer Freundin haben wir auf einem Parkplatz eines Supermarktes einen neuen Parkwächter namens “Frosty” modelliert – und so schaut er aus:

Von links nach rechts: Frosty der Schneemann und ich

Von links nach rechts: Frosty der Schneemann und ich

Der Name für den Schneemann stammt übrigens von diesem Lied:

postheadericon Ruck-Zuck!

Wer kennt noch die Sendung “Ruck-Zuck”, eine Gameshow aus den 1990er Jahren? In der Show ging es darum, Begriffe durch Beschreibungen zu erraten. Hier ein Beispiel:

(gefunden beim Hodenkobold)

postheadericon Strombergs Sprüche aus Folge 7+8

“Wir stellen ja hier nicht nach Anzahl der Arme ein, sonst säßen hier ja 3 Tintenfische.”

“Behinderung ist kein Grund. Die Magdalene hier, die kommt aus Polen. Also, da achte ich drauf.”

“Wenn das Kind erstmal ins Wasser gefallen ist, dann haben Sie nachher das nasse Kind!”

“Die meisten Großen waren absolute Vollmongos. Beethoven stocktaub, van Gogh nur ein Ohr… ja weiß ich auch, dass die beiden nicht bei einer Versicherung gearbeitet haben.”

Jennifer: “Der Stromberg ist wie so ne Raubkopie von meinem Vater… Gefühlslegastheniker.”

“Zum Urwaldroden kannste ja auch kein Kartoffelmesser nehmen.”

“Karriere ist kein Nonnenhockey. Da musst Du mit allen Tricks arbeiten. Wie beim Flirten. Da kannste ja auch nicht gleich mit der Wahrheit ins Haus fallen. Da sagste ja auch erst: Boa, hast Du tolle Augen…”

“Körperliche Gebrechen werden ja oft überkompensiert. Hitler zum Beispiel: Ein Hoden – zack, gleich Weltkrieg gemacht!”

“Büro ist wie Schach. Wenn Du die Dame schlagen willst, musst Du schon mal einen Bauern opfern.”

“Haben Sie Ihren Kopf eigentlich nur für die Dauerwelle?”

“Ernie, alter Puddingklotz. Wie siehts aus?”

Ernie: “Ne, da können Sie mich auf den Kopf stellen.”

“Im Büro bist Du entweder Gott oder Bratwurst. Dazwischen gibts nichts.”

Jennifer: “Den Ernie gegen Stromberg zu tauschen war jetzt nicht so ein großes Opfer. Auch geruchstechnisch.”

Jennifer: “Stromberg ist ja wie Hannover oder so. Wenn man aus New York kommt, is scheiße. Aber wenn man jetzt z. B. aus Botswana kommt, ist es ne Verbesserung.”

“Pausen sind wie Schwänze. Je länger, je besser. Deswegen sind Deine auch so kurz.”

“Das wird der Längs- und Querbalken, an dem Tanja bald hängt. Und zwar noch vor Ostern.”

Zu Tanja: “Sie könnten jahrelang in der Garage stehen, sie ihnen wird trotzdem kein Auto.”