Zum Thema Amoklauf in Winnenden wurde vieles gesagt und geschrieben. Die Medien stehen bei solchen Ereignissen (vermutlich?) immer wieder vor der Frage, wie und was man eigentlich berichten soll, wo sich doch die Faktenmenge in einem überschaubaren Rahmen hält. Viele Zeitungsseiten und Sendeminutenstunden wollen gefüllt werden. Bei Hanno hat Stefan Niggemeier einen Text gefunden, der treffender nicht hätte formuliert werden können. Beschreibt er doch die Art und Weise, wie viele Medien ihre Berichte konstruieren auf eine bestehend zutreffende Art und Weise. Zitat:
Im Anschluss daran eine Live-Schaltung zu unserem Reporter vor Ort. Wie grausam war es denn, Herr Kollege? “Oh, es war schrecklich. Hier ein paar weinende Mitschüler, die ich vor die Kamera gezerrt habe. Und hier spreche ich mit geschockten Eltern. Und jetzt ein Straßeninterview mit verschiedenen Anwohnern, die nichts zum Fall sagen können, aber alle sehr betroffen sind.â€
(via Stefan Niggemeier)
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Echt schlimm sowas… hatte das auch mal. Wurde auch viel berichtet in den Medien.
Da stand also ein guter Freund dort, hat getrauert und dann komtm eine Frau an mit nem Lächeln auf den Lippen und fragt, wie es ihm denn so geht. Ich will jetzt nicht lügen, aber es war entweder eine Frau von RTL oder hier von ner regionalen Zeitung… weiß ich nicht mehr genau… aber diese Sensationsgeilheit der Medien kann schon ziemlich krank sein.