Hier bloggt Torsten Frank aus Wilhelmshaven

Allgemein

Mein 30-Tage-Test von Amazon Instant Video

amazon-instant-video

[Es folgt ein bezahlter Blogpost - Bitte Hinweis am Ende des Artikels beachten] Videostreaming ist ein neuer Markt im Internet, der sich derzeit durch viele Konkurrenten belebt wird. Amazon schickt einen eigenen Streamingdienst ins Rennen. Die Namensgebung für diesen Dienst sorgt zunächst für Verwirrung: Da ist manchmal von “Amazon Instant Video” die Rede, dann findet man aber auch die Bezeichnung “Amazon Prime Mitgliedschaft inkl. Prime Instant Video“.

Zur Entwirrung:
Amazon Prime ist ein kostenpflichtiger Dienst (derzeit 49 €/Jahr), der u. a. für schnelle Lieferung von Amazonpaketen steht. In diesem Dienst enthalten ist “Prime Instant Video“, sprich: der Streamingdienst.

thumb_1510__originalTesten kann man Amazon Prime kostenlos für 30 Tage. Wer Amazon Prime nach dem Test weiterhin (kostenpflichtig) nutzen möchte, muss nichts weiter tun. Wer den Test beenden will, muss sich selbst aktiv abmelden – wie das funktioniert, steht hier.

Beschreibung: Amazon Instant Video
Amazon Instant Video ist ein Streamingdienst, auf dem es aktuelle Serien und Filme zu sehen gibt. Über den Preis habe ich oben schon etwas gesagt. Die Anmeldung ist sehr simpel über diesen Link möglich. Natürlich laufen die Videos auf einem Windows Desktop (ich habe es getestet mit Windows 8, 64 Bit und dem aktuellen Internet Explorer) ohne Probleme. Unterstützt werden jedoch noch mehr Endgeräte:

  • Mac
  • Kindle Fire
  • iPad/iPad Mini
  • iPhone/iPod Touch
  • Playstation (PS3 & PS4)
  • Xbox 360 & Xbox One
  • Wii
  • WiiU
  • Sony
  • Samsung
  • LG

Details zur Gerätekompatibilität offenbart eine Hilfeseite von Amazon.de hier.

Inhaltlich ist Amazon Instant Video gar nicht so schlecht aufgestellt: Serien-Highlights wie “How I met your mother” (Staffeln 1-8), “Big Bang Theory” (Staffel 1-6), Californication (Staffel 1-6) – ok, die sechste Staffel läuft auch am Donnerstag auf RTL2 … das sind schon Titel, die bekannt und gefragt sind. “Breaking Bed” und “Dexter” sind auch mit dabei. Angekündigt hat Amazon neue Titel wie “Scandal Staffel 3″, “Django Unchained”, “Weeds Staffel 8″ oder die “Tribute von Panem” (Teil 1+2).

Ich werde mir den Dienst einmal genauer ansehen und schauen, ob sich das Angebot lohnt. Mehr dazu in diesem Blogpost als Update – demnächst.


Update: Ergebnis meines Tests


Gleich vorne weg, um nicht unfair zu sein: Ich habe einen großen Fehler gemacht. Ich habe gedacht – und zwar das Falsche. Ich habe gedacht, wer Android Telefone unterstützt, unterstützt auch Android Tablets. So groß kann der Unterschied da wohl nicht so sein. Habe ich gedacht. Nicht denken, schenken – sagte einmal Helge Schneider und das nicht ohne Grund.

Für meinen Test besorgte ich mir eigens ein Samsung Galaxy Tab 4 mit einem HDMI-Funkempfänger für meinen Fernseher. Die Idee war, das gestreamte Video über die im Tablet eingebaute Bildschirmduplizierung auf das TV-Gerät zu bringen. In der Theorie funktioniert das, in der Praxis scheitert es vor allem daran, dass Amazon Prime Instant Video derzeit keine Android Tablets unterstützt!
Das steht natürlich auf der Kompatibilitätsseite (Link oben). Aber wer kommt denn bitte auf den Gedanken, dass zwar Android Telefone unterstützt werden, Tablets aber nicht?

Was auf dem PC so simple funktioniert, scheitert an kuriosen Details. Schade. Der Preis ist aus meiner Sicht sehr fair. Für einen Einsatz am Fernseher kaufe ich mir allerdings jetzt nicht noch ein zusätzliches Notebook.

Hinweis zur Trennung von redaktionellem Inhalt und Werbung:
Amazon bezahlt mich für das Verfassen dieses Artikels. Den Inhalt habe ich selbst bestimmt ohne Einflussnahme durch Amazon. Die Links auf das Angebot “Amazon Instant Videos” sind Partnerlinks, d. h. ich erhalte eine Provision, wenn Sie Amazon Prime über diese Links bestellen.

Blog Marketing Blog-Marketing ad by hallimash

Weihnachten kommt immer so plötzlich?

Von wegen! Bullshit! Gehen Sie mal heute, am 01. September durch die Geschäfte. Weihnachten steht direkt vor der Tür und jeder Supermarkt erinnert uns daran!

gewuerzspekulatius

Das gemeine Gewürzspekulantentum greift schon wieder um sich! Die Nutella-Krise bedroht die Kekspreise! Rasches Handeln ist gefragt! Antizyklisches Weihnachtsbaumkaufen spart Geld! Dominosteine kann bestimmt auch eintuppern, aber man hat dann erst einmal welche! Printen sollen ja recht früh vergriffen sein.

Dies ist ein Weckruf! Weihnachten ist schon fast da! Auf das sich niemand beschwere, es käme immer so plötzlich!

Hast Du schon gehört?

Postkarte, Deutschland um 1900 (CC-Public Domain)

Postkarten, Deutschland um 1900 (CC-Public Domain)

“Hast Du schon gehört? Der Osterhase soll mit der Frau vom Weihnachtsmann geschlafen haben!”
“Ach!?”
“Ja, und deshalb soll’n die Eier jetzt in Zukunft nur noch in rot-weiß ausgeliefert werden!”
“Is nicht wahr!?”

Wilhelmshaven kennt seit einigen Wochen nur noch ein Thema: Neuestes aus Klatsch und Tratsch. Online wie offline. Dabei zeigt sich ein interessantes Phänomen: Nicht nur der hohe Verbreitungsgrad der Nachricht, sondern auch das geringe Bedürfnis der Tratschenden, den Inhalt der Nachricht überhaupt verifizieren zu wollen.

Der Verbreitungsgrad der Gerüchte erhöht sich mit der zunehmenden Vernetzung der Gesellschaft durch Facebook. Diskussionsgruppen, deren Reichweite mehrere tausend Mitglieder beträgt, können mittlerweile Geschichten in der Mitte der Gesellschaft etablieren, selbst, wenn die Administratoren der Foren schnell reagieren und solche Postings löschen. Dank Handybenachrichtigung erfährt man sofort, wenn irgendwo etwas Neues geschrieben wurde. So schnell kann kein Hobbyadmin eingreifen.

Die Sache mit dem Tango und den Hinterteilen

Mein persönlicher Höhepunkt in diesem Sommerspektakel ist aber nicht das Thema Osterhase/Weihnachtsmann. In besagten Facebookforen wurde gegen den Betreiber des Friesischen Rundfunks gewettert. Interessant sind die Auswirkungen dieses Shitstorms. Das Team um den Betreiber Karl-Heinz Sünkenberg hat beschlossen, den Sendebetrieb für das Gebiet Wilhelmshaven einzustellen.

Bitte??

Dass das wohl eher eine Kurzschlussreaktion als eine überlegte Handlung war, wurde vom Sender in einer erstaunlichen Offenheit selbst kommuniziert. Das Video ist leider nur innerhalb von Facebook abrufbar.

frf

Respekt für diese Selbstreflektion.
Der Volksmund sagt: “Zum Tango gehören immer zwei Ärsche”. Wie ich finde, ein passender Satz zu dieser Geschichte. Da gibt es im Internet “Trolle”, die pobeln und Unsinn schreiben. Vermeintlich. Denn wir sehen nicht, welche Mimik derjenige vor seinem Rechner gerade aufsetzt, wir sehen nicht, ob er/sie dabei schmunzelt, ob er laut oder leise eine These niederschreibt. Nicht nur der Sender einer Nachricht muss sich genau darüber im Klaren sein, was er schreibt und wie er es tut. Auch der Empfänger einer solchen Botschaft sollte sich bewusst machen, dass dem Sender vielleicht gar nicht bewusst war, dass seine Nachricht missverstanden werden könnte. Oder der Sender wollte gerade provozieren. Objektivität und eine gesunde Distanz zu allem, was am virtuellen Stammtisch passiert, könnten die Lösung sein.

Phänomen Cold-Water-Challenge

Ganz Deutschland befindet sich im Sommerloch. Früher gab es Krokodile im See, heute begnügt sich die Gesellschaft mit sogenannten Cold-Water-Challenges. Dabei geht es darum, dass die Nominierten auf eine bestimmte Art und Weise mehr oder weniger spektakulär mit dem kühlen Nass in Verbindung treten. Die Verbreitung der Nominierungen erfolgt über soziale Netzwerke wie Facebook. Will man dieser Challenge “entkommen”, muss/soll man eine Gegenleistung erbringen, oft eine Spende, manchmal aber auch eine direkte Gegenleistung für den Nominierenden.

Dabei ist diese Idee schon ein Phänomen für sich: Man sitzt zu Hause vor dem Rechner und schaut dabei zu, wie andere Menschen ins Wasser springen oder laufen (Früher in der pre-Handygeneration hätte man sich wahrscheinlich verabredet und wäre gemeinsam baden gegangen). Auf der anderen Seite gibt es wiederum Menschen, die sich beim Baden – vollständig angekleidet – filmen lassen und dies ins Internet stellen. Unbeteiligten mag sich der Sinn dahinter nicht vollständig erschließen – keine Sorge, das war bei mir auch erst so. Bis ich von Volker Block zu diesem Quatsch Spaß nominiert wurde. Gott sei dank, dass die “Cold” Water Challenge im Sommer stattfindet (im Winter wäre es eine echte Herausforderung gewesen).

Die Sache ist einfach ein großer Gag.

Das Ministerium schaltet sich ein
Ganz freien Lauf lassen kann man den Dingen dann doch nicht. Das Niedersächsische Ministerium für Spaßverderben Inneres und Sport hat sich eingeschaltet und rät davon ab, an Cold Water Challenges teilzunehmen, denn:

Am 29. Juli 2014 hat es bei einer solchen Aktion (…) einen tödlichen Unfall gegeben (…) Es wird grundsätzlich davon abgeraten, sich an derartigen “Challenges” zu beteiligen. Solche Aktionen stehen grundsätzlich nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

In der Tat ist der Unfall von Isselburg tragisch. Wie jeder Unfall, der durch Dummheit zustande kommt. Zahlreiche Menschen haben aber schon völlig ohne Schaden an einer solchen Aktion teilgenommen. Und wer 2000 Liter Wasser in eine Baggerschaufel lädt, muss sich selbst schon einmal fragen, wie es um die Statik des Gefährtes steht, wenn man damit auf eine Menschenmenge zusteuert.

Das hat aber nichts mit den Cold-Water-Challenges an sich zu tun. Die meisten laufen völlig unspektakulär ab. Wer daran teilnehmen möchte, sollte sich natürlich schon eine Möglichkeit suchen, unverletzt ins Wasser und wieder heraus zu kommen. Aber dafür haben wir ja alle ein Gehirn von Gott oder der Evolution erhalten.

To whom it may concern…

Hallo, mein Name ist Torsten Frank und dies ist mein Blog. Ich schreibe hier über die alltäglichen Dinge, die einfach schriftlich fixiert werden müssen, damit in meiner Gedankenwelt Platz für neue Ideen ist.
Viel Spaß beim Lesen. Konstruktive Anmerkungen sind immer erwünscht, SEO-Kommentare werden gelöscht.
Anfragen nach Produktrezensionen sind willkommen. :)
Kommerzielles
Kommerzielles