Allgemein

Wer kennt sie nicht, die kleinen lustigen Spielchen in Facebook und Co., bei denen man einen Acker bewirtschaften und das Vieh großziehen muss. Eine Reihe von Studenten der Hochschule Niederrhein will diese Spielbegeisterung nutzen, um gesunde Ernährung zu fördern und eine leistungsgerechte Bezahlung der Bauern zu erreichen. Wie das funktioniert, beschreiben sie in diesem Video:

seeders – Mach dich auf den Acker from designkrefeld on Vimeo.

Die Idee hinter dem Konzept besteht darin, dass die virtuell angebauten Pflanzen von einem Bauern in der Nähe in der Realität geerntet und dem User über Lieferdienste zugeschickt werden. So gewinnen die Waren wieder einen regionalen Bezug, außerdem werden dadurch Transport eingespart. Die Entfremdung von Konsument und Warenproduktion wird abgebaut. Letztendlich können, sofern denn das Konzept der Studenten funktionieren sollte, die Bauern davon profitieren, dass die Gewinnspanne der Supermärkte wegfällt.

Ein interessantes Modell, das ich gerne einmal in der Praxis ausprobieren würde.

Mehr zum Thema: www.weareseeders.de

Bei Lidl habe ich gestern ein kleines Schnäppchen erstanden: Für 9,99 Euro gibt es zwei Flaschen Rotwein im Paket mit dem Buch “Super Schoppen Shopper 2011-2012″ von Cordula Eich. Was hat es mit dem Buch auf sich? Die Autorin hat zusammen mit zwei Unterstützern die Weinregale der Supermärkte durchforstet und fleißig gesoffen probiert.Herausgekommen ist ein Weinführer für Supermärkte. Die Autorin erklärt verständlich, warum ein Wein schmeckt oder eben auch nicht. An der bildlichen Beschreibung erkennt auch der Weinlaie, wann sich ein Kauf lohnt. Ihr Urteil hat die Autorin stets ins Verhältnis zum Preis gesetzt, so dass auch teure Weine gelegentlich ein schlechtes Prädikat erhalten.
Ein interessanter unterhaltsamer Schmöcker, den man am Besten zusammen mit dem beigefügten Rotwein (trocken) genießen kann.

RTL hat man wieder ein redaktionelles Meisterweg vollbracht: in der Trash-Sendung RTL Explosiv wurde ein Bericht zur Computerspielemesse Gamescom 2011 gezeigt. In diesem wird die Gruppe der Gamer recht allgemein als ungepflegt und sozial isoliert dargestellt, inbesondere von einer interviewten Messehostess.

Laura da Silva, die Messe-Hostess auf der Gamescom, steht unter heftigem Beschuss der Netzgemeinde (Bildquelle: Screenshot RTL Explosiv)

RTL musste nun zurückrudern und hat sich für den Beitrag entschuldigt.
Die von RTL interviewte Messe-Hostess Laura da Silva wird nun im Netz durch den Kakao gezogen – hier etwa zum Thema “Die Eisenbahnstrecke Berlin-New York soll eingestellt werden”:

Eine völlig neue Richtung erlebt der RTL-Beitrag durch GIGA, die den Bericht mit einer Neuvertonung und neuen Bilder angereichert haben:

Nur ein Simsalaseo-Test.

Kommerzielles (aber gut!)