Archive for the ‘Kurios’ Category
Einkaufen, rund um die Uhr
Samstag, kurz nach 16 Uhr, vorm Dänischen Bettenlager in Wilhelmshaven: Ich stehe vor verschlossener Tür. Ok, Geschäfte schließen irgendwann. Das werde ich auch noch lernen. Kurios war in diesem Zusammenhang nur folgendes Schild im Schaufenster:
Krake Paul, eine Geschichte voller PR für ein Großaquarium
Wie kann ein Unternehmen besonders auf sich aufmerksam machen? Es bringt sich geschickt in Zusammenhang mit einem Ereignis von großer Aufmerksamkeit. Das ist jetzt dem Großaquarium Sea Life Centre in Oberhausen mit dem Octupus Paul gelungen.
Paul, ein zwei Jahre alter Krake, ist plötzlich in aller Munde, weil Spiele der Fußballweltmeisterschaft 2010 richtig “vorausgesagt” hat. Die Voraussagung läuft übrigens so:
Der Oktopus bekam während der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 mit den jeweiligen Nationalflaggen beklebte Boxen mit Tierfutter vorgesetzt und hatte bei den Spielen der deutschen Elf in der WM-Vorrunde jeweils die Boxen mit der Siegerflagge geleert. (Quelle: Pauls Seite auf wikipedia (!))
Eine wunderbare PR-Geschichte für den Aquariumbetrieb. Und erstaunlicherweise stimmten die Prognosen des “Orakels” in den meisten Fällen. Der Medienhype geht mittlerweile soweit, dass Spanien einen Leibwächter schicken will, damit deutsche Fans Paul nicht verspeisen.
Denn viele Fußballfans kehren jetzt die Kausalität um ins Absurde: Weil sich Paul für Spanien entschieden hat, hat Spanien auch gewonnen.
Da sorgt “Die Welt” für Aufklärung, indem sie einen Experten erklären lässt, warum sich Paul für diese oder jene Box entscheidet. Gott sei dank, es sind keine mysteriösen Kräfte am Werk. Oder???
Zu allen Vorhersagen von Paul ergänzt der Stern die Liste der Weissagungen, Prophezeiungen und Statistiken um weitere Kuriositäten.
Prost Mahlzeit. Liebes Deutschland: Neben gab es eine Gesundheitsreform. Weniger Netto vom Brutto. Hat wohl keiner mitbekommen, dank Paul und der WM. Geschickt gemacht, Herr Rösler.
Mein persönlicher Telekom-Marathon auf der CeBIT
Ein Pflichttermin für mich stand am letzten Dienstag an: ein Besuch auf der CeBIT. Obwohl die Hallen immer leerer zu werden scheinen, ist es mit einem vollen Terminkalender immer noch nicht langweilig auf der Messe. Diesmal wurden auch mehr Inhalte für Privatbesucher geboten (z. B. 3D-Fernsehen ohne Brille), die durchaus sehenswert waren.
Mein Fokus lag auch in diesem Jahr wieder auf Themen, die für meine berufliche Tätigkeit relevant sind. Und hierbei kam ich zu meinem persönlichen Marathonlauf bei der Telekom (der mich übrigens ein wenig an das hier erinnert):
Ich kam also am Telekomstand an mit der Intension, beim Telefonkostencontrolling (Mobilfunk und Festnetz) um Unterstützung zu ersuchen. Mein erster Anlaufpunkt: Ein Tresen mit der Aufschrift “Information”. Die dortige Dame war sehr freundlich. Als ich jedoch auf ihre Frage, ob ich Informationen zu Mobilfunk oder Festnetz suchte, “beides” antwortete, konnte ich schon an ihrem Gesicht erkennen, dass die Alternative in ihrem gedanklichen Workflow gar nicht vorsehen war. ![]()
Sie schickte mich zu den Handys. Ich sollte eine Mitarbeiterin dort ansprechen. Gesagt, getan. Diese Mitarbeiterin war wieder sehr verwundert, dass ich als Geschäftskunde in ihrem Bereich stand. Sie begleitete mich zu einer Rezeption (offenbar für Geschäftskunden). Hinter dem Tresen war ein großer Raum, der scheinbar Geschäftskunden vorbehalten war. Der junge Mann an der Rezeption fragte mich, gleich nachdem die Dame mich quasi an ihn “übergeben” hatte, ob ich denn einen Tische benötigte. Bitte was? Ich hatte schon eine Tasche voller Werbegeschenke, wie sollte ich da noch einen Tisch tragen?? …
Nachdem ich feststellte, dass dieser Mitarbeiter offenbar nicht ganz auf meiner Humorschiene fuhr, begleitete er mich zum Geschäftskunden-Servicetresen (wieder ein andere Ecke auf dem Telekomstand). Hier angekommen erzählte ich der Dame noch einmal mein Anliegen. Sie bemerkte dann allerdings, dass sie hauptsächlich Mobilfunk machte. “Sie müssen zum ‘vernetzten Arbeiten’!” Hurra, wieder ein Teil des Telekom-Standes, den ich noch nicht kannte….
Beim ‘vernetzten Arbeiten’ waren zunächst alle Telekommitarbeiter im Gespräch, so wir zwei (also die T-Dame und ich) etwas warten müssten. Als endlich der Telekomberater mit seinem Gespräch durch war, sagte er doch zu mir: “Da sind sie hier falsch, Sie benötigen einen Geschäftskundenberater.” Wild mit dem Finger zeigend merkte ich nur an: “aber schicken Sie mich dort, dort, dort oder dorthin – da war ich schon überall!”
Nun führte mich der Mitarbeiter vom vernetzten Arbeiten zum Geschäftskundenberater. Im Schlepptau: die Kollegin von der vorhergehenden Etappe. Hier konnte sie offenbar noch etwas lernen!
Endlich hatte ich meinen Ansprechpartner gefunden!!!
Grafisch aufbereitet sieht mein Irrweg durch den Telekomstand etwa so aus:

Über 5 Stationen zum Ziel: Die Telekom auf der CeBIT
Da schimpfe noch einmal jemand über die öffentliche Verwaltung…
Der Mann im Hintergrund
PC-Arbeit kann schon langweilig sein. Interessant ist, was der Mann hinter dem Sprecher so auf seinem Bildschirm abruft:
Werbung bei meinvz.de
Preisfrage:
Wenn ich ein Social Network-Portal betreibe, dabei u. a. auch das Geschlecht der User erfasse: den Usern welchen Geschlechts würde ich dann die folgende Anzeige präsentieren, um möglichst wenig Streuverluste zu erhalten:

Frauen vielleicht?
Bewegungsmotivation
Wie bringt man Menschen dazu, statt einer Rolltreppe eine normale Treppe zu benutzen und sich dadurch mehr zu bewegen? Die Lösung:
(via basicthinking)
Unconventional dance moves
Ich war neugierig, wie der Rasensprenger-Dance-Move wohl aussieht, von dem mir eine Kollegin erzählt hat. Bei Youtube habe ich dann dieses Video gefunden, das noch viel bessere Moves zeigt:

![23072010138[1]](http://www.torsten-frank.de/content/torsten-frank.de/230720101381-300x225.jpg)

