Reviews

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Ich koche ja nun nicht wirklich viel. Wenn man dabei überhaupt von Kochen sprechen kann. Aufwärmen trifft es vielleicht eher. Interessant war es trotzdem, die “Kochblume” aus dem Shop von QVC.de zu testen. Es handelt sich dabei um einen praktischen Überkochschutz, der sich von mir nicht überlisten ließ, wie man hier sieht:

Weitere praktische Küchenhelfer gibt es bei qvc.de z. B. hier.

Meine Meinung zur Kochblume: Das Überkochen wird wirksam verhindert, der Preis (>20 Euro) ist aber zu hoch. Eher etwas, was man sich schenken lassen kann.

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Stromberg ist ja für wohl jeden Büromenschen bereits ein inhaltlicher Volltreffer. Nicht ganz unbegründet knüpft Jochen Mai deshalb mit seinem Buch “Die Büro-Alltagsbibel” an die Geschichten des Fleischmützenträgers an. Das Buch zielt dabei allerdings nicht, wie Stromberg, primär auf Humor, sondern auf einen wirklichen Tippgeber für den Leidgeplagten Büromenschen.
Das Buch ist in Kapiteln aufgeteilt, die sich nach einer Uhr richten – eben dem (ungefähren) Arbeitstag eines Büromenschen. Von Tipps zum Thema “Aufstehen” über den wichtigen Grundsatz “Never fuck the factory” bis hin zu Verhandlungstaktiken: das Buch bietet wirklich alles (?), was man als Büromensch an allgemeinen Informationen nachfragen könnte. Viele Inhalte sind nicht neu, aber es ist der erfrischend spritzige Schreibstil Mais, der die Texte interessant macht. Mai kann freilich bei seinem Abriss durch die Bürowelt nicht in die Tiefe gehen, in die es andere Ratgeber schaffen, die sich dann aber auch nur mit einem einzelnen Thema Mais beschäftigen.
Fazit: “Die Büro-Alltagsbibel” ist ein kurzweiliges Buch, dass auch einen Wenigleser wie mich begeistert hat. Es enthält neben vielen nützlichen Tipps auch den “Stromberg-Effekt”: Man erkennt sich selbst und seine Kollegen an der ein oder anderen Textstelle wider.


Am gestrigen Mittwoch war ich einmal mehr in reizender Begleitung im Kino. Auf dem Programm stand diesmal “Der Plan”. Matt Damon und Emily Blunt spielen die Hauptrollen in diesem Film. Worum geht es? David Norris (Matt Damon) ist ein charismatischer Politiker, verliert jedoch eine wichtige Wahl. Als er zufällig auf der Herrentoilette die hübsche Elise Sellas (Emily Blunt) kennenlernt, verliebt er sich in sie. Eine höhere Macht (im Film “der Vorgesetzte” genannt) schreibt jedoch den Lebensplan für alle Menschen. David und Elise brechen aus diesem Plan aus. Daher erscheinen Gesandte des Vorgesetzten, um das Geschehen im Sinne des Plans zu korrigieren. Da die Bindung zwischen David Elise jedoch so stark ist, können sie ihren Auftrag nicht zu Ende ausführen. Am Ende schreibt der Vorgesetzte der Plan einfach um.

Was mich an dem Film stört? So einiges. Zum Beispiel die Idee, dass die Gesandten des Vorgesetzten durch Türen gehen, um weite Strecken zu überwinden und an andere Ort gelangen. Wo hab ich das schon einmal gesehen? Ich denke bei “Monster AG”, sicherlich auch bei Matrix.
Zum zweiten soll der Film ein “Sci-Fi-Thriller” sein (Quelle: Wikipedia). Für was das ein reiner Liebesfilm. Es fehlt der “The Sixth Sense-Effekt” der plötzlichen Überraschung. Die Erkenntnis, dass das Leben eigentlich gar nicht so frei ist, wie die Akteure gedacht haben, wird überraschend unspektakulär inszeniert. So rennt etwa Elise mit David durch verschiedene Türen, wechselt zum ersten Mal auf diese Weise die Ort und ist scheinbar nur mittelschwer darüber erstaunt.
Zum dritten ist das Ende einfach zu banal.

Fazit: Der Film ist keine Kinokarte wert. Wenn er im Fernsehen läuft, kann man sich ihn sicherlich ansehen, aber nur unter dem Aspekt, dass es sich um einen Liebesfilm handelt.

Ein Actionthriller, der komplett in Berlin spielt? Mit deutsch-amerikanischer Starbesetzung? Ja, das gibt es. So ein Film ist Unkown Identity. Der Inhalt ist schnell erzählt: Der amerikanische Wissenschaftler Martin Harris (gespielt von Liam Neeson – bekannt aus “Schindlers Liste”) kommt mit seiner Frau nach Berlin, um an einem Wissenschaftskongreß teilzunehmen. Durch einen Unfall verliert er teilweise sein Gedächtnis.

Diane Kruger (Foto: Der Golem, veröffentlicht unter CC BY-SA 2.0)

Seine Frau scheint ihn aber nicht mehr zu kennen – und plötzlich hat jemand anders seine Rolle eingenommen. Es gibt plötzlich zwei Martin Harris. Nur die Taxifahrerin, die Harris bei dem Autounfall das Leben gerettet hat (gespielt von Diane Kruger), kann ihm jetzt noch weiterhelfen.
Harris kommt der ehemaliger Stasi-Agent Ernst Jürgen (gespielt von Bruno Ganz) zu Hilfe – der Privatermittler kommt er Harris’ wirklicher Identität auf die Spur.

Ein spannender Film mit einem überraschenden Ende. Allerdings hätte das Ende irgendwie spannender ausgestaltet werden können. Der “Sixth-Sense-Effekt” trat, trotz des Überraschungsmomentes, irgendwie nicht ein.
Sympatisch macht den Film, dass er komplett in Berlin spielt. Auf Actionszenen wurde dabei trotzdem nicht verzichtet, ganz im Gegenteil. Die Spezialeffekte überzeugen und am Ende mag man fast glauben, dass das Berliner Adlon-Hotel tatsächlich explodiert ist.
Ein Film, den man einmal gucken kann, ein zweites Mal aber nicht unbedingt gucken muss. ;-)

Kommerzielles (aber gut!)