Mehrmals wöchentlich streife ich durch die Supermärkte dieser Stadt und frage mich gelegentlich, wohin der Trend in Sachen Lebensmittelmärkte eigentlich geht. Es gibt immer mehr Discounter, die sich im Grunde sehr ähnlich sind. Senkt der eine einen Preis für ein Produkt, ziehen die anderen nach. So hält sich z. B. der Preis für Toilettenpapier zur Zeit bei 1,95 Euro.
Doch wo sollen sich da die anderen Märkte positionieren? Eine alleinige Definition über den Preis deckt nicht alle Bedürfnisse ab. Ein Segment der Zukunft wird das Luxus-Shopping werden.
Wer sich über den Preis definieren will, trifft auf einen Markt, der bereits von Mitbewerbern besetzt ist: Aldi, Lidl, Plus, Netto, Penny, um nur einige zu nennen.
Selten finde ich in Supermärkten: Rezeptvorschläge, Backtipps, Qualitätshinweise, persönliche Beratung durch Personal. Vieles läßt sich sicher durch Techniken wie RFID lösen (Displays an Einkaufswagen zeigen die notwendigen Informationen zu den Produkten an). Aufgrund des demographischen Wandels wird es aber auch wieder zu mehr persönlicher Beratung kommen (müssen). Der Trend zu immer mehr Kassen, an denen immer schneller bedient wird, ist nicht im Sinne der alternden Kundschaft.
Ich warte schon auf den ersten wiedereröffneten Tante-Emma-Laden. ;-)

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Kommerzielles (aber gut!)