Die Idee des Energiekonzern EON, in Wilhelmshaven ein Kohlekraftwerk mit einer Effizienz von 50% und mehr zu bauen, ist vorerst gescheitert. Wie die örtliche Lokalzeitung berichtet, sind die eingesetzten Werkstoffe nicht in der Lage, den notwendigen hohen Temperaturen von 700 Grad standzuhalten.
Damit dürften die Wilhelmshavener im wahrsten Sinne des Wortes (zunächst) aufatmen können: es wird ein Kraftwerk weniger errichtet und die Luft dann doch ein Stückchen weniger verpestet.
Damit dürften die Wilhelmshavener im wahrsten Sinne des Wortes (zunächst) aufatmen können: es wird ein Kraftwerk weniger errichtet und die Luft dann doch ein Stückchen weniger verpestet.
Und leider reiht sich dieses Ereignis mal wieder nahtlos in eine Kette von Absagen ein, die die Industrie in Wilhelmshaven seit dem Ende der 70er Jahre immer wieder auftischt. Zunächst wird viel Hoffnung geschürt mit riesigen Investitionsvolumina und Arbeitsplätzen, die entstehen sollen. Hinterher stellt man aber immer wieder fest, dass viele dieser Versprechungen einfach Luftschlösser waren. Und trotzdem fällen die örtlich Verantwortlichen immer wieder darauf herein.
Wilhelmshaven muss endlich den Fokus auf die Förderung des Mittelstandes und der Kleinbetriebe legen.
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