Normalerweise hasse ich Facebook-Spiele. Angefangen von den Spieleanfragen in meiner Timeline, den Privatsphäreneinstellungen (die Spiele können quasi alle Daten auslesen) bis hin zu der Tatsache, dass solche Games einfach Zeitfresser sind, mag ich eigentlich nichts an Facebook-Spielen.

Irgendwie bin ich aber jetzt auch den Abhängigkeitsstrudel geraten und spiele seit geraumer Zeit Ravenwood Fair. Bei dem Spiel geht es darum, in einen Wald eine Kirmes zu setzen. Im Laufe des Spieles hat sich eine Strategie herauskristalisiert, mit der man einfach besser vorankommt:

  • Baue Buden, die Geld einbringen. Vorwiegend die, die in Quests gefordert werden
  • Besuche Deine Nachbarn regelmäßig und hacke dort Holz (ab ca. Level 30 wird das Holz bei Dir knapp)
  • Positioniere nicht nach Schönheit (diese wird nicht bewertet!) sondern stelle alle Gebäude möglichst ohne Zwischenraum nebeneinander (die Besucher können auch +ber die Gebäude rüberlaufen, lediglich bei den natürlich gewachsenen Bäumen und Felsen ist eine Kollisionsabfrage programmiert)
  • Kaufe Dekoration nur, wenn Du damit Quests erfüllst

Soviel zur einfachen Strategie. Jetzt kommen wir zu einer Möglichkeit, wie Du Deinen Level etwas nach oben pushen kannst.
Die Berechnung des Levels basiert auf Erfahrungspunkten. Für jede Attraktion, die Du auf Deiner Kirmes baust, erhälst Du Erfahrungspunkte (die Sterne), und zwar in der Höhe des Preises der Attraktion (so bringt z. B. eine Dekoration für 400 Taler 400 Erfahrungspunkte). Grob gesagt könnte man sagen: Man kann so Erfahrungspunkte kaufen.
Jede Attraktion kann man auch wieder verkaufen. Das Veräußern von Buden, die Geld durch den Betrieb einbringen, macht keinen Sinn, da man sich damit eine Einnahmequelle vernichten würde. Deshalb ist es sinnvoll, Dekorationen zu kaufen und gleich danach wieder zu verkaufen. Denn die Erfahrungspunkte bleiben erhalten und werden durch den Verkauf nicht angerührt.

Die richtige Dekoration: Trilith von Tumult

Aber Dekoration ist nicht gleich Dekoration! Es gibt unterschiedliche Verhältnisse zwischen Kaufpreis und Wiederverkaufswert. Normalerweise haben die Programmierer hier ein Verhältnis von 3:1 eingebaut, d. h. der Kaufpreis geteilt durch 3 ergibt den Verkaufswert. Dies ist aber nicht bei jeder Dekoration so: Das Verhältnis ist für den Spieler am günstigsten beim “Trilith von Tumult”: hier beträgt es 2:1, d. h. für zwei investierte Taler bekommt man einen zurück.

Die Strategie lautet also: Sammle so viel Geld wie möglich, pflastere die freie Fläche mit Trilithen von Tumult voll, verkaufe diese gleich wieder und mache das so lange, bis Du kein Geld mehr hast. Dann warte, bis Dein Kassenbestand wieder hoch genug ist und beginne von vorn.

In dieser Grafik werden nicht Äpfel mit Birnen, sondern Apples mit Äpfeln verglichen. Eine witzige Idee…

… Essen fotografiert man! Wirklich interessante witzige Fotos sind die von Bents Objects. Man muss sie einfach gesehen haben:
Still Life: Bent Objects
Weitere kuriose Fotos: Bents Objects

Google Maps ist ein beliebter Dienst zum Anzeigen von Stadtkarten. Dass es Alternativen dazu gibt (hier, hier), ist Vielen gar nicht bewusst. Dass man sich auf Google nicht immer 100%ig verlassen kann, zeigt dieser Kartenausschnitt:

Neu: Innerhalb der Bismarckstraße gibt es bei Google jetzt auch die Webershausener Straße...

Google legt einfach eine “Weberhausener Straße” in die Bismarckstraße. Ob das ein Kopierschutz für den Stadtplan ist oder einfach nur ein Fehler, ist für mich nicht ersichtlich.

Kommerzielles (aber gut!)