Die Datenkrake Google läßt sich also doch ausbremsen: Der Suchmaschinen-Riese hat angekündigt, vorerst keine Aufnahmen von Straßenzügen aus Schleswig-Holstein zu veröffentlichen. Zuvor hatte es massive Kritik von Datenschützern und Politikern gegeben.
Google ist allerdings der Meinung, dass das Aufnehmen von Straßenzügen in Deutschland rechtmäßig sei. Dies berichtet das Unabhängige Landeszentrum für den Datenschutz in Schleswig-Holstein (ULD) in einer Pressemitteilung. Thilo Weichert, Leiter des ULD, kritisiert, dass die Veröffentlichung die schutzwürdigen Interessen der Bürger einschränke: “Es wird ein optischer Rundum-Gesamteindruck vermittelt, ohne vor Ort anwesend sein zu müssen. Hierdurch erhält der Betrachter eine optische Vorstellung über die Art und Natur der Bebauung, die äußere Gestaltung von Haus, Wohnung und Garten mit Rückschlussmöglichkeit auf Ausstattung, wirtschaftlichen Wert, Zugänglichkeit, Diebstahlsmöglichkeit und vieles mehr.“

Man darf gespannt sein, wie die Sache ausgeht.

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Kommerzielles (aber gut!)