Wilhelmshaven

Vom 14.-18.11. heißt es wieder: Das perfekte Dinner aus Wilhelmshaven (VOX, täglich, 19 Uhr). Die Teilnehmer sind diesmal Christina (32), Jonas (30), Manu (47), Anja (32) und Werner (49). Bisher kam Wilhelmshaven in der vorherigen Runde ganz gut davon. Außerdem hatten es die Kandidaten damals verstanden, der Versuchung zu widerstehen, über die anderen Teilnehmer zu lästern. Schaffen das diese Kandidaten auch? Ich bin gespannt.

“Ist das Kunst, oder kann das weg?” fragte schon Mike Krüger. Der Spruch zeigt: Kunst liegt auch immer im Auge des Betrachters. Kunst begutachten konnte man in Wilhelmshaven am vergangenen Wochenende im ehemaligen C&A-Gebäude – “Plattform” wurde diese Veranstaltung getauft. Angeboten wurde Video-Kunst, Fotografien, Bilder und Performances. Ein sehr abwechslungsreiches Programm, dass wieder einmal eines zeigt: Wenn man mit Engagement etwas angeht, kann man in der Stadt auch etwas auf die Beine stellen.

Der Besucheransturm muss im Laufe des Tages so groß gewesen sein, dass den Organisatoren irgendwann die Eintrittsbändchen ausgingen. Behoben wurde dieses Problem mit schwarzen Kabelbindern…
Negativ aufgefallen an der Verstaltung ist mir, dass nur diejenigen zur abendlichen Party hereingelassen wurde, die bereits eine Karte hatten. Wir standen mit mehreren Personen am Eingang und konnten die Party nicht besuchen, da nicht alle bereits tagsüber eine Karte gekauft hatten.

Fazit: Eine Veranstaltung, die nach einer Fortsetzung verlangt.

Ein guter Physiotherapeut kann zwar nicht bares Geld, aber bares Lebensgefühl wert sein. Seit einigen Tagen plagen mich ätzende Rückenschmerzen. Das Laufen funktioniert nur noch eingeschränkt. Ziemlich hinderlich und schmerzhaft.

Die Behandlungsabfolge meines Hausarztes dazu sieht wie folgt aus:

  1. Reizstrom
  2. Immer noch Schmerzen? Dann nochmal Reizstrom.
  3. Immer noch Schmerzen? Dann Rezept für Physiotherapie.

Das entbehrt nicht einer bestimmten Systematik, ist aber umständlich, wenn man eigentlich schon weiß, dass die Reizstrom-Therapie in diesem Fall nicht viel hilft. So entschloss ich mich dann, auf eigene Faust (mit Privatrezept) einen Physiotherapeuten aufzusuchen.

Auf besondere Empfehlung bin ich in der Praxis Köbke-Kahl in der Mozartstraße/Ecke Peterstraße gelandet. Diese Praxis kann ich nur empfehlen. Nach einer Behandlung waren die Schmerzen schon fast wie weggeblasen.

Manchmal kann ich auch an kleinen Dingen verzweifeln. So etwa neulich, als ich in mein Auto stieg. Meine Hose wollte nicht mehr so richtig. Genauer gesagt: Der Stoff. Am Hosenbein entstand ein ca. 15 cm langer Riss. Einfach so. Nicht, dass ich dort in den letzten 6 Monaten, seit dem ich jetzt Besitzer dieser Hose war, um einiges zugelegt hatte. Das habe ich mit Sicherheit nicht. Und eigentlich bin ich auch nicht als Hulk verschrien. Es hatte mich in diesem Moment ja auch niemand wütend gemacht. Und hängen geblieben bin ich mit der Hose auch nicht. Sie wollte einfach nicht mehr. Da es sich dabei um keine Billighose eines Discounters mit drei Buchstaben gehandelt hat, verdient die Tatsache eine besondere Erwähnung: Die Hose ist von der Marke “Jack & Jones”, ein Label, dass für stylische Mode steht. Offenbar ist die Qualität noch ausbaufähig (in Sachen Reklamation werde ich übrigens noch mit der Firma Kontakt aufnehmen müssen, da ich den blöden Kassenbon nicht mehr finde… man schmeißt auch immer das Falsche weg).

Nun wollte ich adäquaten Ersatz für diese Hose beschaffen. Meine einfachen (?) Anforderungen:

  • Jeans
  • Größe 33-36 (wobei 36 nicht zu kurz sein darf)
  • Schnitt Bootcut
  • Preis unter 100 Euro

Mit der Illusion von Machbarkeit ging ich zunächst in Wilhelmshaven auf die Suche. Im Modehaus Leffers wurde ich dann fündig (es gab exakt 1 Hose mit dieser “Konfiguration” im Geschäft, die auch optisch meinem Geschmack entsprach). Leider hatte die Länge 36 eher eine Tendenz zur 34 denn zur 38. Es fehlte am Hosenbein gut 1 cm.

Wohl oder übel musste ich nach Oldenburg fahren, um die dortigen Geschäfte abzuklappern. Leffers – im Umbau, Hosenabteilung platzmäßig stark reduziert. Theo Wormland war auch klasse: “Ich hatte gern eine Jeans mit der Schnittform Bootcut” – Verkäuferin: “Bootcut?” … (nach kurzer Erklärung meinerseits) “Ach da haben wir was von GStar!” Ich: “Unter 100 Euro?” Sie: “Ach ja…”
C&A, Jeans Fritz!, New Yorker, Tom Tailor… Fehlanzeige.
Bei ESPRIT war auch nichts zu finden (“Versuchen Sie es doch mal bei Leffers oder Theo Wormland”). Und dann gibt es ja noch Bruns – Mode für Herren in Übergröße. Wenn nicht hier eine Jeanshose in meiner Größe zu finden war, wo denn dann?
Tatsächlich gab es hier ein Regal mit der Aufschrift “33-38″. Da stürzte ich mich natürlich gleich drauf. Insgesamt sechs verschiedene Modelle standen mir zu Auswahl. Eine Hose häßlicher als die andere.

Nunja, was soll ich sagen: Ich habe schließlich eine GStar-Jeans gekauft für 139,- Euro. Für mich ein irrer Preis für eine Hose. Wenn diese Hose kaputt geht, beschreite ich den Klageweg, soviel ist sicher.

Kommerzielles (aber gut!)