Zucker, Fett, Salz? Her mit der Nährwert-Ampel!
Wenn man sich als Verbraucher die Nährwertangaben auf Lebensmittelverpackungen anschaut, hat man häufig kein Gefühl dafür, ob der dort angegebene Wert eigentlich hoch oder niedrig ist. Mir geht es jedenfalls so. Klar: Man kann in Büchern nachlesen, Verpackungen anderer Produkte vergleichen. Aber mal ehrlich: Wer macht so etwas?
Die Verbraucherorganisation Foodwatch trommelt derzeit kräftig für eine Nährwertampel. In einer Infomail an Blogger bittet die Organisation darum, auf eine Mitmach-Kampagne aufmerksam zu machen:
In den nächsten Monaten wird die europäische Politik über die künftige Nährwertkennzeichnung entscheiden. Noch ist alles theoretisch möglich: Die Einführung der Ampelkennzeichnung, aber auch ihr europaweites Verbot. Denn die Lebensmittelindustrie möchte eine verbraucherfreundliche Kennzeichnung verhindern.
Eine Ampelkennzeichnung ist bereits in Großbritannien eingeführt worden. Durch die farbliche Kennzeichnung (rot=hoher Gehalt, gelb=mittlerer Gehalt, grün=niedriger Gehalt) kann der Verbraucher leicht überblicken, ob etwa eine als Lebensmittel getarnte Zuckerbombe für die Tochter oder den Sohn überhaupt geeignet ist.
Ich finde die Aktion von Footwatch gut. Deshalb gibt es hier auch den Banner zum Mitmachen für alle: